Multitalente aus dem Meer

Algen sind die ältesten Pflanzen unseres Planeten

Es gibt sie in einer ungeheuren Vielfalt, von nur wenigen Mikrometer großen Zellen bis hin zu meterlangen, mächtigen Tangen. Die artenreiche Pflanzengruppe umfasst ungefähr 25.000 Algenarten und über 100.000 Unterarten. Die vier großen Algenfamilien bestehen aus Grünalgen, Braunalgen, Rotalgen und Mikroalgen. Bisher sind nur wenige Arten erforscht.

Algen sind Überlebenskünstler

Sie besitzen die Fähigkeit, sich an schwierigste Lebensbedingungen anzupassen. Man findet sie in Salzwasser, Süßwasser, auf Steinen, im Erdboden, im arktischen Eis und sogar in Wüsten. Starke Temperaturschwankungen, Wassermangel, starke Sonneneinstrahlung, hohe oder stark schwankende Salzkonzentrationen kompensieren Algen durch spezielle biochemische Mechanismen.

Algen sind Nährstoffspeicher

Sie nutzen ihre gesamte Oberfläche, um durch Osmose (Ein Stoffwechselvorgang zur Aufnahme von Wasser und Nährstoffen) die wertvollen Mineralstoffe und Spurenelemente aus dem Meer herauszufiltern und zu speichern. Deshalb haben sie die höchste Nährstoffdichte aller Pflanzen. Algen enthalten Aminosäuren, Mineralsalze, Spurenelemente (z. B. Jod) und Vitamine (A, B2, B12, C, D, E und K). Einige Rotalgenarten enthalten mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte.

Algen reinigen die Meere

Algen besitzen die Fähigkeit, Giftstoffe und Schwermetalle aus dem Wasser zu filtern und nachhaltig abzubauen. Sie arbeiten dabei effektiver als ein industrieller Aktivkohlefilter.

Algen produzieren Sauerstoff

Mithilfe des Sonnenlichts absorbieren Algen per Photosynthese CO2, das sie für ihr Wachstum benötigen. Dabei produzieren sie nicht nur Biomasse, die als Lebensgrundlage anderer Meeresbewohner dient, sondern auch Sauerstoff als Nebenprodukt. Etwa zwei Drittel des auf der Erde freigesetzten Sauerstoffs werden von (meist einzelligen) Süß- und Salzwasseralgen produziert. Den Algen kommt als CO2-Speicher und Sauerstofflieferant eine ähnliche Funktion wie den tropischen Regenwäldern zu.

Algen für eine schöne und gesunde Haut

In der Kosmetik hat die Alge einen wahren Siegeszug angetreten. Aufgrund der Fähigkeit Giftstoffe abzubauen, wirken Algen auf den menschlichen Körper stark entschlackend. Algenpackungen eignen sich hervorragend zur Behandlung bei Hautunreinheiten und Cellulite. Desweiteren versorgen die Proteine, Mineralien und Spurenelemente der Algen die Hautzellen mit Energie und bilden einen Schutz vor dem Austrocknen. Ihre Vitamine und Beta-Karotin aktivieren die Haut, schützen sie vor negativen Umwelteinflüssen, bekämpfen Freie Radikale und wirken als natürlicher Anti-Aging-Komplex. Die Wirkstoffe der Algen regulieren die Talgdrüsenfunktion und fördern die Zellerneuerung. Aufgrund seiner Ähnlichkeit zum roten Blutfarbstoff trägt Chlorophyll wesentlich zur Sauerstoffversorgung der Haut bei.



Die folgenden Algen entfalten in unterschiedlichen BIOMARIS Produkten ihre Wirkung:

Ahnfeltia Concinna
Rote Meeresalge aus dem Pazifik, Gelbildner, verleiht Haut und Haaren Spannkraft, erhöht den Feuchtigkeitsgehalt sowie die Glätte der Haut und wirkt der Entstehung von feinen Linien entgegen, steigert die Festigkeit und Elastizität der Haut.
Chondrus Crispus
Auch „Knorpeltang“ oder „Irisch Moos“, Rotalge der nordatlantischen Küsten, Gelbildner mit hohem Gehalt an Vitamin B1, B2, C und Niacin, besitzt hautglättende und feuchtigkeitsbewahrende Eigenschaften.
Codium Tomentosum
Grünalge aus dem Atlantik, auch Maritime Moisturizing Factor (kurz MMF) genannt. Die Alge lebt in Salzwasserpfützen, die nur bei Flut vom Meer überspült werden. Bei Ebbe ist diese Spezies einem besonders hohen Stress, durch zunehmende Salzkonzentration bei Verdunstung des umgebenden Wassers, ausgesetzt. Die Pflanze droht zu vertrocknen und bildet deshalb Substanzen, die in der Lage sind, diese Wasserverluste zu begrenzen. Der Extrakt sorgt für eine sofort spürbar einsetzende Feuchtigkeitssteigerung der Haut. Eine tiefe, langanhaltende Feuchthaltung ergibt sich bei dauerhafter Anwendung.
Corallina Officinalis
Auch „Korallenmoos“, rote Meeresalge, reich an Mineralien und Spurenelementen. Schützt die Haut vor Umwelteinflüssen und schädlicher Infrarotstrahlung (thermischer Stress). Beugt vorzeitiger, lichtbedingter Hautalterung und Couperose vor.
Durvillea Antarctica
Braune Meeresalge, Großtang, Eismeeralge, wächst an den Küsten von Neuseeland, Chile und einigen subantarktischen Inseln, enthält einen hohen Anteil verschiedener feuchtigkeitsspendender, zellschützender Polysaccharide (Mehrfachzucker, Schleimstoffe).
Fucus Serratus
Auch „Brauner Sägetang“, wächst an den Felsküsten des Nordatlantiks, besitzt hautschützende und entzündungshemmende Eigenschaften, stärkt die natürlichen Abwehrkräfte der Haut.
Fucus Vesiculosus
Auch „Blasentang“, Braunalge, wächst in den Küstenregionen der gesamten Nordhalbkugel, fördert durch einen Polysaccharid-Aminosäure-Komplex die Geschmeidigkeit der Haut, wirkt leicht straffend, das Hautbild wird insgesamt verbessert.
Laminaria Hyperborea
Auch „Palmentang“, Braunalge, bildet Wälder im flachen Küstengewässer, hilft der Haut beim Ausgleichen von Feuchtigkeitsverlusten.
Laminaria Saccharina
Auch "Zuckertang", Braunalge aus dem Nordatlantik mit hohem Anteil phenolischer Komponenten, die die Funktion der Talgdrüsen regulieren. Wirkt feuchtigkeitsspendend, filmbildend und hinterlässt ein samtig-seidiges Gefühl auf Haut und Haaren.
Porphyra Umbilicalis
Auch „Nori-Alge“ oder „Hauttang“, Rotalge aus dem Nordatlantik deren Extrakt vor vorzeitiger, lichtbedingter Hautalterung durch UV-A Strahlung schützt.

 

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